Für die Finissage der Ausstellung „Kunst im Biotop“ am Sonntag, 08.07.2012 gibt es von mir die Aktion „Urban Knitting“. Öffentliche Gegenstände werden mit Gestricktem farblich neu gestaltet und verfremdet.
Bei dieser Gelegenheit wird die nächste „Knitting-Aktion“ vorgestellt: Für einen gemeinnützigen Zweck soll eine lebensgroße Kunstharz – Kuh umstrickt werden, ein Investor wird noch gesucht.
Eine lebensgroße Kunstharzkuh aus meinem „Bestand“ wird bei mir nicht mehr benötigt.
Damit sie eine sinnvolle Verwendung erhält, kam mir die Idee vom „Umstricken“.   Angemalt war sie ja früher schon.

Nun gilt es, 3 Bereiche zu klären:

1. Die Strickerinnen: Ein paar Strickbegeisterte haben sich bereits gemeldet. Aber ich brauche noch mehr. Also mein Aufruf: Wer Lust hat, an dem Projekt mitzustricken, soll sich bitte bei mir melden.

2. Den Empfänger des Erlöses: Fest steht nur, dass der Erlös einer gemeinnützigen Einrichtung im Landkreis Landshut zukommen soll. Hier freue ich mich sehr über Anregungen. Klar stellen möchte ich hier, dass ich die Kuh unentgeltlich zur Verfügung stelle und der gesamte Erlös (evtl. abzgl. der Kosten für die Wolle) an die soziale Einrichtung gehen soll.

3. Den Investor: Da der lebensgroße Rohling der Kuh 1000 Euro wert ist, soll die umstrickte Kuh nicht unter 1500 Euro an einen „Investor“ gehen. Gerne kann der Investor bei der Gestaltung mitreden: Ob es eine komplett bunte Kuh werden soll oder vielleicht für einen Metzger, der die Teile einer Kuh (Schorrippe, Grat, Kamm, Rosenspitz usw. wie im Kochbuch) farblich dargestellt haben möchte. Alles ist möglich. Oder sollte es eine lila Milka Kuh werden?

 

Der Ablauf ist folgendermaßen geplant:

Sobald der Investor gefunden ist, wird die entsprechende Wolle gekauft (vielleicht findet sich sogar eine Firma, die die Wolle spendet). Die Kuh erhält mit einem wasserfesten Stift verschiedene numerierte Parzellen, die dann den „Strickerinnen“ zugeteilt werden.                                           

Wenn jede Strickerin ihren Part erledigt hat, werden die Teile zusammengenäht und diie Kuh damit eingekleidet.

Der Artikel über „Kunst im Biotop“ samt den einzelnen Veranstaltungen (Vernissage, Führung durch das Biotop, Rakubrand und Finissage) erscheint hier nächste Woche.